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Thema: Alte: Canon Powershot A610 > Neue: ?

  1. #1 Alte: Canon Powershot A610 > Neue: ? 
    Neuer Benutzer Avatar von juggernaut
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    Guten Abend miteinander,
    bisher besaß ich eine Canon Powershot A610, die 2017 nach über 15 Jahren und Abertausenden an Bildern den Geist aufgab. Mit der Kamera war ich für meine Zwecke sehr zufrieden und habe mich entsprechend auch an der Qualität und den Einstellungen/Funktionen gewöhnt. Daher habe ich mich nicht mit anderen Kameras beschäftigt - habe also keine Ahnung, was neue Kameras anders oder besser können. Fotografieren tue ich hauptsächlich seit 13 Jahren Mineralien, die ich leidenschaftlich sammle. Dazu sind Makro- sowie Mikroaufnahmen notwendig. Die A610 konnte Nahaufnahmen machen mit einem Abstand bis zu 10 mm vom Objekt.

    Als Ausrüstung habe ich neben der Kamera ein kleines Stativ, einen Sockel, weißes Tonpapier als Unterlage/Hintergrund und eine Osram DULUX S 11W/827 G23 als Beleuchtung. Die Bilder habe ich dann bei absoluter Dunkelheit (Umgebung). Nachbearbeitet werden die Bilder bei Bedarf mit Adobe Photoshop.

    Eine ungebrauchte A610 kriegt man kaum her und würde vielleicht doch eine bessere kaufen wollen. Einen Versuch hatte ich im Sommer gestartet und nach etwas Beratung und Recherche die Canon Powershot SX720 HS gekauft. Manche Bilder wurden sehr gut, die meisten aber unscharf und das Fokussieren war ein Krampf. Die Bilder waren schon besser, mit der Schärfequalität war ich aber nicht sooo zufrieden und ich vermisste auch die simple Blumensymbol-Funktion. Nahaufnahmen waren fast immer unscharf.

    Leider habe ich nicht die Zeit und Ruhe mich intensiv mit der Technik auseinanderzusetzen, weswegen ich eine unkomplizierte Kamera bevorzuge. Kann mir jemand eine Kamera empfehlen, die der A610 in der Funktionsart ähnelt und nicht hunderte von Einstellungen benötigt, um Bilder zu machen?

    Gerne teile ich ein paar Bildbeispiele.


    LG und Frohes Neues Jahr
    Philip
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  2. #2  
    Neuer Benutzer
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    Avatar von juggernaut
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    ein paar Bilder mit der Canon Powershot A610
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  3. #3  
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    Avatar von juggernaut
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    ...und die paar wenigen, die mir mit der SX720 HS gelangen:
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  4. #4  
    Moderator Avatar von Georgi
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    Halo Philip,

    Das sind sehr gute Einstandsaufnahmen! Ein WILLKOMMEN von mir. Schade, daß Deine A610 nicht mehr funktioniert.

    Ich empfehle ene einfache EOS, zB. die 200D mit dem "Kit" EF-S 18-55 IS. Das ist auch gut bezahlbar.
    Das Schwenkdisplay ist besonders am Stativ bei Bodennähe und am Mikroskop recht praktisch.

    Für Minerale braucht Du kein teueres Makroobjektiv mit langer Brennweite, weil Deine Steine fliegen nicht weg
    Da ist das neuere EF-S 35/2,8 perfekt. Das hat sogar eine Beleuchtung eingebaut. Da sparst Du Geld und hast mehr Schärfentiefe.
    Für Makros verwende ich fast immer Av, damit ich über die Blende volle Kontrolle für den Schärfeverlauf habe.
    Bei beleuchteten Aufnahmen werwende ich manchmal auch M und mache ein paar Testaufnahmen.

    Wegen Cam und Objektiv berate Dich mit Achazi. Der kommt Dir sicher entgegen.

    Für das Mikroskop brauchst Du ein Anschlußstück. Das ist nur ein Rohr, was auf einer Seite über den Tubus vom Mikroskop
    geschoben und festgeklemmt wird, und auf der anderen Seite einen EF Anschloß hat. Das hat keine optischen Elemente.
    Deshalb reicht vollkommen eine billige China Produktion aus.
    Am Mikroskop habe ich meine EOS mit dem PC verbunden und steuere sie vom PC und beobachte das Bild am großen PC-Monitor.
    Da ist Scharfstellen ein Kinderspiel. Du kannst das Mikroskop mit oder ohne Okular verwenden.
    Ich habe ein billiges Bresser (das ist schwer und sehr stabil, ich glaube von Russland), aber Objektive verwende ich von Zeiss (West) und Zeiss Jena.
    Die bekommt man so um die 50 - 150 Euro in der "Bucht". Nimm aber "Plan"-Objektibe, welche auch für Auflicht geeignet sind.
    Achtgeben, es gibt für die aktuellen Mikroskopobjektive 2 verschiedene Gewinde!
    Am liebsten arbeite ich mit 3,2x und 5x. Bei 10x wird das Bild schon flauer. (ab 10x braucht man Spezial-Fotoobjektive mit Blende. Die sind sehr teuer)
    Aber mit einem 5x Objektiv und 3x Okular hast Du 15x am Sensor und über 100x am PC_Monitor. Das ist sicher mehr, als für Minaralien nötig ist.

    Für die BEA verwende ich auch ein älteres Adobe PS.
    Die rotstichige Originallampe von der Bresser-Beleuchtung habe ich gegen eine kalte Halogenlampe umgebaut.


    LG: Roland
    EOS 50D
    Sigma 17-35 Tam. 28-75 Tam. 70-300 EF 50/1,4 Zeiss 135/4,0 Zeiss 180/2,8 Sigma 100-300/4,0
    420EX und altes Linhof Stativ
    Makro: Balg, Zwischenringe, Nahlinsen, 2x Makrostand, Reprovorrichtung
    und div. Objektive für Makro v. Schneider, Rodenstock, Leitz und Zeiss
    Mikroskop:
    Bresser mit Zeiss Objektive

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  5. #5  
    Neuer Benutzer
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    Avatar von juggernaut
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    Hallo Roland,
    herzlichen Dank für deine Antwort und deine spontane Einschätzung zu meinen Bildern.
    Die EOS klingt sehr gut, nur preislich ein großer Happen. Mal sehen, was Achatzi dazu sagt.

    Ein Mikroskop besitze ich zwar, und zwar ein MBS-10 Stereomikroskop. Das habe ich auch schon recht lange.
    Von der weiß ich, dass Mikroaufnahmen mit der Digitalkamera nicht so gut sein sollen. Die eine Nahaufnahme
    (kermesit_itos#350_1) stammt aber nicht aus dem Mikroskop. Bildbreite beträgt 12 mm.
    Mikrofotografie wäre auch spitze, ist aber erstmal keine Dringlichkeit.

    Für die Bildbearbeitung verwende ich Adobe Photoshop 5.0. Das habe ich vor sehr langer Zeit mit meinem
    Bruder gekauft und kam schon auf mehreren PCs im Laufe der Zeit zum Einsatz. Wenn du ein anderes/neueres
    Photoshop empfehlen kannst, bin ich dir dankbar. Ich bin ein Gewohnheitstier und verwende ein Produkt so lange,
    bis es oder die technische Umgebung versagt.

    Mein Mann hat noch eine Nikon DLSR 5100, mit der haben wir auch Mineralienbilder versucht. Da bräuchten wir, glaube
    ich, noch ein anderes Objektiv als die 18/55. Die kam mit der Wolframlampe nicht zurecht. Alles wurde zu gelb.

    Wie sieht's denn bei der EOS aus mit dem Umgang mit Grün aus? Bei der A610 wurde helles/blasses und transparentes
    grün gerne farblos. Intensives, transluzentes bis opakes Grün wurde meist farbecht aufgenommen. Mit der A610 konnte
    ich die Farbbetonung einstellen, von hell, dunkel, blau, rot und grün. Bei Grün wurden die Grünanteile beim Bild aber fast
    immer zu grün.


    LG Philip
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  6. #6  
    Moderator Avatar von Georgi
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    Halo Philip,

    Wenn Ihr eh eine Nikon habt, kauf doch ein Nikon Makroobjektiv mit kurzer Brennweite.dazu. (Eventuell auch von Tamron oder Sigma)
    Ich glaube, dias Grünproblem wurd mit Verwendung einer LED-Ringleuchte (die ins Filtergewinde eingeschraubt wird) gelöst sein.
    Wie in meinem vorigen Beitrag geschrieben hatte ich zuerst am Mikroskop mit der originalen Beleuchtung Rotprobleme.
    Das hatte ich mit einer Tageslicht Halogenlampe beheben können.

    Auch ich verwende noch das Adobe PS 5,0 Das reicht für mich vollkommen aus. Das habe ich noch auf meinem alten PC mit Wind. XP.

    LG: Roland
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    Mikroskop:
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  7. #7  
    Erfahrener Benutzer Avatar von HeinzX
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    Hallo Philip,

    für Mineralienaufnahmen die keine extremen Abbildungmasstäbe verlangen und wie du sie mit deiner nunmehr leider defekten Kamera gemacht hast, wäre - sofern es nicht Canon sein muss und es preislich im Rahmen bleiben soll auch eine Panasonic Lumix DMC LX 100 eine denkbare Lösung. Ich habe ein Vorgängermodell mit einem kleineren Sensor, dass ich für manche Makros noch immer gerne benutze, wenn es nicht die grosse Kamera mit Makroobjektiv sein muss. Und braucht man wirklich einen etwas grösseren Massstab , kann man noch einen Achromaten einschrauben - etwa einen von Marumi - der kostet bei diesen Objektivdurchmesser auch nicht die Welt. Die Kamera kostete übrigens bei Einführung knapp 800 Euro, jetzt ist sie um etwa Euro 560 zu haben. Und sie ist auch für andere Zwecke sehr gut geeignet.

    Wenn die Nikon Lösung in Frage kommt, dann würde ich mir dieses Makroobjektiv dazu kaufen:

    Tamron SP AF 90mm 2.8 Di VC USD Makro 1:1

    Das ist ein sehr gutes Objektiv mit einer für deinen Zweck passenden und relativ universellen Brennweite. Kostet ungefähr so viel, wie die
    o.a. Kamera - ist eine der obigen überlegene Lösung - allerdings habt ihr dann nur eine Kamera. Das Objektiv gibt es übrigens auch für Canon, auch da ist es eine Empfehlung.
    Geändert von HeinzX (01.01.2018 um 21:46 Uhr)
    Grüsse Heinz

    Perfekte Schärfe ergibt nicht immer ein perfektes Bild - auch Unschärfe kann ihren Reiz haben.
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  8. #8  
    Neuer Benutzer
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    Hallo,
    verzeiht mir die lange Pause. Ich habe mich etwas mit der Materie befasst. Aber die eine oder die andere zu nehmen, kommt aufs selbe raus. Es ist zwar immer viel Geld, da muss der Geldbeutel für Mineralien dieses Jahr kleiner sein. Es warten eh schon einige Stücke darauf posieren zu dürfen.
    Ich habe mal bei achatzi nach der EOS 200D plus Objektiv gefragt, was das ganze mich kosten wird. Wäre schön, wenn ihr mir evtl. Unterstützung bieten könntet, wenn ich Fragen zur Bedienung habe.

    LG Philip
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